exp37

die visionäre

exp37: Der Showroom von Mavis und Tailorit auf der Tannenstraße in Düsseldorf. Ein Blick auf echte Innovation am POS.


exp37 ist ein von Mavis und Tailorit initiiertes Projekt, das dem Handel das Potenzial zeitgemäßer, innovativer Einkaufskultur präsentiert. Der Showroom exp37 in Düsseldorf bietet die Möglichkeit modernste Technologie unmittelbar anzuwenden und zu erfahren – in einem Ambiente, das nicht an Ästhetik und Stil zu wünschen übrig lässt. Ausgewählte Einrichtungsstücke von Norman Copenhagen, +Halle und Naninarquina gepaart mit Styles der Kollektionen Front Row Society und Herrenschatz repräsentieren den urbanen Zeitgeist einer solventen, Technik-affinen Endverbraucher-Zielgruppe. Kunden, die mit Smartphone in der Hand shoppen und Ladenpreise mit Online-Anbietern wie Amazon direkt vergleichen. Informierte, Mode-affine Kunden, die von einem Verkäufer nicht nur kompetent beraten werden wollen, sondern schlichtweg nicht mehr zwischen off- und online unterscheiden und dementsprechende Angebote im stationären Handel vorfinden möchten. Mavis und Tailorit haben in exp37 Ideen gebündelt, die Kundenbedürfnisse transparent und nachvollziehbar machen. Technik, die es möglich macht, Einkaufserlebnisse auf die Kunden maßzuschneidern. Wie das geht? Hier entlang.

 

 

Ein Termin bei exp37 beginnt nicht im Showroom sondern draußen vor dem Schaufenster. Stand Window Shopping bis vor kurzem noch für den Stadtbummel außerhalb der Ladenöffnungszeiten, bedeutet es nun, die Möglichkeit mittels im Schaufenster integrierter Sensoren jederzeit im Laden einkaufen zu können. Das nennt sich Interactive Digital Shopping Window und geht so: Wo sonst Waren dekorativ im Fenster hängen, ist ein Monitor, der mit Sensoren verbunden ist, die von der Außenfläche des Schaufensters zugänglich sind. Interessierte Kunden können jederzeit durch das gesamte Sortimente des stationären Geschäfts plus Online Shop surfen und natürlich auch kaufen. Das Schaufenster wird zum spielerischen Einkaufserlebnis. Und das ist erst der Anfang eines Rundgangs bei exp37, der einen immer wieder staunen lässt und hoffen, hoffen darauf, dass man dieser schönen, neuen Welt des Einkaufens bald in der Realität begegnet.


Mavis, Branchenspezialist für Lösungen in Brand und Retail Design, hat gemeinsam mit Tailorit, Consulting Specialist für Mode und Lifestyle, den Showroom exp37 eröffnet, um dem Handel innovative technische Lösungen realitätsnah zu präsentieren. Der Experience Store exp37 steht für ein neues Konzept des No-Line Commerce, womit die Aufhebung der Grenzen zwischen stationärem Handel und E-Commerce gemeint ist. Im Fokus steht das Einkaufserlebnis am POS. Ziel ist es über unterschiedliche Touchpoints den Kunden mit dem Sortiment in Berührung zu bringen und gleichzeitig dem Händler Informationen über die Kundenwünsche zu liefern, um einerseits Kundenbindung und andererseits Umsatzsteigerung zu ermöglichen. Die Touchpoints liefern verschiedene Ansätze und Ideen, die jeweils individuell auf den Handel zugeschnitten werden können. Klingt abstrakt. Wie so vieles, was derzeit an Ideen bezüglich Digitalisierung und Kundenbindung beschrieben wird. Konkret haben Mavis und Tailorit mit Partnern wie Diebold Nixdorf, Hueniq und Xplace Lösungen von der App über die POS Applikation bis zum Digital Table erarbeitet. Dabei kann man zwischen zwei Ansätzen unterscheiden: Zum einen die Touchpoints der Customer Journey, die dem Kunden dienen, und zum anderen die Anwendungen der Operational Excellence, die für die Händler und das Verkaufspersonal entwickelt wurden. Die Intention ist, beide Ansätze in einen Fluss zu bringen. 

 

Befreit man den Begriff Customer Journey aus seinem Marketing-Sprech-Korsett, liegt der Weg des Kunden vom Erstkontakt mit einem Produkt bis zur Kaufentscheidung vor dem geistigen Auge eines jeden Händlers.

 

Diesen Weg gilt es über verschiedene Berührungspunkte oder auch Touchpoints zu nutzen. Um das möglich zu machen, sind für die meisten Stationen RFID-Codes notwendig. Die RFID-Codes sind darüber hinaus eine Erleichterung für den Händler, der mit den entsprechenden Lesegeräten immer den Bestand im Blick hat, insbesondere dann von Bedeutung, wenn Online-Shop und stationärer Handel verknüpft funktionieren sollen, aber auch um mit einem Controlling Dashboard Daten auswerten zu können. Der Kunde profitiert ohne es zu ahnen von dem RFID-Code an jedem Touchpoint, beispielsweise am Smart Tray. Kunden können auf den intelligenten Warenträger ein Produkt legen, das eingelesen wird und binnen eines Wimpernschlags auf dem Monitor erscheint. Dort werden sämtliche Informationen zum Produkt geliefert: In welchen Farben, Größen das Produkt erhältlich ist und – wie im Online-Shop – bekommt der Kunde Style-Vorschläge, also welche Hose, welches Shirt und so weiter dazu passen. Via Touchscreen kann das Produkt in der richtigen Größe beim Verkäufer angefordert oder auch direkt am Smart Tray gekauft werden.

 

Und natürlich kann der Kunde das Produkt über Social Media teilen. Diese Informationen gehen via RFID-Code auch zum Controlling Dashboard zur Analyse ein. Sprich: Jede Nutzung des Touchpoints liefert dem Händler Daten. Eine Ergänzung oder Alternative zum Smart Tray ist der Digital Table, gerne als verlängerte Ladentheke bezeichnet. Hoher Lagerbestand ist für den stationären Handel oft ein heikles Thema, daher gibt es eine Tendenz zum Verkaufs-orientierten Showroom, in dem die Warendichte geringer ausfällt. Der Kunde kann die Key Pieces haptisch erfassen und über den Digital Table das gesamte Sortiment einsehen und erwerben. Eine effektive Verknüpfung von Online-Shop und POS.

 

Eine weitere Innovation ist die Umkleidekabine. Mavis und Tailorit haben mit Ansorg ein individuell steuerbares Licht namens Easy Light entwickelt. Easy Light ist für alle Bereiche im Geschäft einsetzbar und regelt je nach Bedarf die Lichtstimmung, die Umkleidekabine ist aber wahrscheinlich in Bezug auf Beleuchtung der sensibelste Ort. Easy Light setzt je nach Outfit das vorteilhafteste Licht. Doch nicht nur Licht entscheidet bei der Kaufentscheidung, also haben Mavis und Tailorit  mit Catalyst einen Smart Mirror für die Umkleidekabine auf die Beine gestellt. Der Smart Mirror ist digitalisiert und der Kunde kann Produktinformationen abrufen, bekommt wie beim Smart Tray weitere Outfit-Vorschläge, kann die gewünschten Teile zu einer Online-Bestellung generieren oder einfach ein Kleidungsstück in einer anderen Größe beim Verkäufer anfordern und muss die Kabine nicht mehr verlassen bis er seine Kaufentscheidungen getroffen hat. Der Händler wiederum erhält vom Smart Mirror warenbezogene KPIs, Key Performance Indicators, die in die Analyse des Controlling Dashboard mit einfließen. Ohnehin ist das Controlling Dashboard die Bank aller auf Basis von RFID gesammelten Daten. Das bedeutet eine Analyse sämtlicher erhobener Daten und für den Händler ein klares Bild seiner Kunden und Produkte.

 

 

Der Showroom exp37 hat noch viele weitere Innovation für den Handel wie den Shoe Mirror, mit dem Kunden Selfies machen und teilen können. Oder die Electronic Fashion Labels, mit denen Dynamic Pricing für den stationären Handel zum Kinderspiel wird. Ob App, Beacons, Digital Wall oder Mobile POS und seit neuestem ein weiblicher Roboter – der Experience Store trägt seinen Namen zu recht und lädt ein Visionen für einen zukunftsorientierten Handel zu entwickeln. 

 

 

 

 

 www.exp37.de